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Warum Ihr Lehrplan immer wieder vom Prüfungsamt zurückgewiesen wird

Jedes Semester, wenn Lehrpläne eingereicht werden, gibt es immer eine Gruppe, die vom Prüfungsamt zurückgewiesen wird. Die Gründe dafür sind immer wieder dieselben wenigen. Dieser Beitrag ordnet aus Sicht der Kontrolle durch das Prüfungsamt diese „Rückweisungsgründe“ Punkt für Punkt zu und gibt zugl

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Jedes Semester werden Lehrpläne eingereicht, und jedes Mal gibt es eine Reihe, die vom Studienbüro zurückgewiesen werden. Die Rückweisungsgründe wiederholen sich immer wieder; dieser Beitrag ordnet diese „Rückweisungsgründe“ aus Sicht der Prüfung durch das Studienbüro einzeln zu und liefert gleichzeitig für jeden Punkt eine Korrekturmaßnahme.

Rückweisungsgrund 1: Die Lernziele sind zu vage formuliert

„Die Fachkompetenz der Studierenden fördern“, „die umfassende Kompetenz der Studierenden verbessern“ – solche Sätze sind ein Schwerpunkt bei Rückweisungen. Das Problem liegt nicht in der Haltung, sondern in der fehlenden Beobachtbarkeit: Wie soll Fachkompetenz geprüft werden? Wie soll Kompetenz nachgewiesen werden?

Korrekturmaßnahme: Ziele müssen mit Verhaltensverben formuliert werden – „kann XX selbstständig abschließen“, „kann XX analysieren“. muchsci gibt beim Generieren des Lehrplanrahmens je nach Art des Kurses Zielformulierungen vor; vage Zielformulierungen werden in diesem Schritt bereits durch die Struktur ausgeschlossen.

Rückweisungsgrund 2: Inhalte und Ziele passen nicht zusammen

A gelehrt, aber B geprüft – die Ziele nennen Anwendungskompetenz, die Kapitelinhalte sind eine reine Auflistung von Wissenspunkten, und die Prüfung besteht nur aus einer geschlossenen Klausur mit Begriffserklärungen. Ziele, Inhalte und Prüfung sind drei voneinander losgelöste Ebenen – aus Sicht des Studienbüros der typischste „formalistische Lehrplan“.

Korrekturmaßnahme: Die inhaltlichen Kapitel werden einzeln den Zielnummern zugeordnet, und die Prüfungsformen decken umgekehrt alle Ziele ab. Bei dieser Abstimmung übersieht man bei manueller Prüfung leicht etwas; im von muchsci generierten Rahmen sind die vier Spalten „Ziele – Inhalte – Unterrichtsstunden – Prüfung“ von vornherein aufeinander abgestimmt, sodass man auf einen Blick sieht, welches Kapitel keinem Ziel zugeordnet ist.

Rückweisungsgrund 3: Prüfungsformen fehlen oder sind nicht verknüpft

Nur eine Abschlussprüfung entscheidet über alles, ohne prozessbegleitende Leistungsbewertung – solche Lehrpläne werden inzwischen immer seltener genehmigt.

Korrekturmaßnahme: Eine Zuordnungstabelle Prüfung–Ziele erstellen: Jedes Ziel entspricht mindestens einer Prüfungsform; Aufgaben, Quiz und Abschlussprüfung erfüllen jeweils ihre eigene Funktion.

Dreischrittiger Generierungsweg, punktuelle Korrektur

Erster Schritt: Lernziele eingeben. Was sollen die Studierenden in diesem Kurs lernen? Drei bis fünf Punkte klar durchdenken – hier sollte die Lehrkraft ihre Gedanken investieren.

Zweiter Schritt: Rahmen generieren. muchsci gibt ein Lehrplan- bzw. Unterrichtsentwurfsgerüst aus, das an Zielen, Inhalten, Unterrichtsstunden und Prüfung ausgerichtet ist, und das Format ist auf Anhieb normgerecht.

Dritter Schritt: An den eigenen Stil anpassen. Der Rahmen ist standardisiert, der Kurs gehört Ihnen. Stundenverteilung, Fallauswahl, Lehrrhythmus – diese individuellen Teile bleiben der Lehrkraft vorbehalten.

Ein Lehrplan ist kein Formular für das Studienbüro, sondern der Bauplan des Kurses. Ziele beobachtbar, Inhalte an Ziele gekoppelt, Prüfung deckt Ziele ab – wenn die Abstimmung stimmt, wird der Lehrplan dieses Semester auf Anhieb genehmigt.

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