In der Forschung gibt es eine Art des Wartens, die am zermürbendsten ist: das Warten, nachdem man dem Betreuer die Unterlagen geschickt hat. Aber nach dem Rückblick habe ich festgestellt, dass nicht das langsame Lesen des Betreuers zermürbend ist, sondern dass die „Zustellung“ selbst zu umständlich ist.
Methode 1: WorkBuddy-Ausgabe + herkömmliches Versenden
Der Ablauf: Der Assistent liefert den Inhalt, man erstellt selbst eine PPT und versendet die Datei dann per WeChat. Auf der Seite des Betreuers: auf dem Handy herunterladen, eine App zum Öffnen suchen, und dann die Version ansehen, die man vor zwei Stunden geschickt hat. Eine Version ändern, erneut senden, und im Dateinamen tauchen „v2“, „Endversion“ und „Endversion 2“ auf.
Methode 2: MuchSci-Erstellung + Teilen per Link
Später habe ich den Ablauf geändert: Die Unterlagen werden vom Office-Agenten von MuchSci direkt als bearbeitbare PPT erstellt und dann als Dokument geteilt – ein Link wird an den Betreuer geschickt, beim Öffnen wird sofort der vollständige Inhalt in der Vorschau angezeigt, ohne Download; bei mir zeigt der Link nach jeder Änderung stets auf die neue Version, und die Anmerkungen des Betreuers beziehen sich immer auf „jetzt“ und nicht auf „vor zwei Stunden“.
Vergleich der beiden Zustellarten: Bei der ersteren heißt es „Datei gesendet“, bei der letzteren „Betreuer hat sie gesehen“. Das Herunterladen, die Versionsbestätigung und das Hin- und Herschicken, die dazwischen entfallen, sind echte Prüfrunden.
Ein Versandprotokoll für eine PPT: Erstellung des fertigen Produkts, Erzeugen der Freigabe, Öffnen durch den Betreuer, Rücklauf der Anmerkungen. Auch die Wartezeit beim Prüfen ist ein Forschungskostenfaktor – wenn man sie einsparen kann, sollte man es tun.